SEO Quick-Wins Teil 2: Schwellen-Keywords optimieren
Kaum etwas ist spannender, als die „verlorenen Perlen“ zwischen Platz 7 und 25 in den Suchergebnissen zu entdecken. Genau dort schlummert enormes Potenzial für bis zu 30 % mehr Klicks, wenn du diese Keywords nach vorn bringst. Statt dich im harten Kampf um die Top 3 zu verausgaben, kannst du mit Schwellenkeywords oder sogenannten Low Hanging Fruits einen attraktiven Wettbewerbsvorteil erzielen.
Mit der richtigen Strategie katapultierst du diese Websites mühelos nach vorn. Naja, ein bisschen Arbeit ist es schon – sonst würde es ja jeder machen.
Hier kommen Tipps zum Verbessern der Schwellenkeywords!
Warum sind Schwellenkeywords ein guter Hebel?
Schwellenkeywords sind meist leichter zu verbessern, weil die Website zu dem Keyword schon eine gewisse Relevanz besitzt, aber noch nicht den vollen Fokus bekommen haben. Suchmaschinen sagen, dass sie Dir schon etwas Vertrauen und Du schon sehr gut dastehst, aber für die ersten Plätze noch etwas fehlt.
Bedenke, wie viele Plätze du schon überholt hast, wenn du auf Platz 13 stehst.
Mit dem richtigen Content, einer cleveren Keyword-Recherche und technischen Feinheiten bringt man diese Suchbegriffe mit wenig Zeitaufwand nach vorn. So erweiterst Du Deine Sichtbarkeit nachhaltig und sicherst Dir neue Besucher, ohne im SEO-Dschungel unterzugehen. Gerade für alle, die lieber ihr Kerngeschäft vorantreiben möchten, bietet sich hier eine ideale Chance, mit wenig Aufwand große Wirkung zu erzielen.
Was zeichnet Schwellenkeywords aus
- Sie besitzen bereits Relevanz, wurden aber noch nicht voll optimiert.
- Sie lassen sich mit weniger Aufwand verbessern.
- Sie bringen kontinuierlich neuen Traffic
Wie finde ich die Low Hanging Fruits?
Statt nur die Top 3 im Blick zu haben, solltest du die Plätze 7 bis 25 als Spielfeld sehen. Laut einer Studie von Sistrix entfallen über 90 % der Klicks auf die erste Google-Seite. Das bedeutet: Schon kleine Verbesserungen, die dich von Platz 15 auf Platz 9 bringen, machen einen sichtbaren Unterschied im Traffic.
Du kannst diese Daten aus der GSC oder einem SEO-Tool bekommen. Ich arbeite hier gerne mit Sistrix, weil hier gleich die URLs zu den Keywords mit angezeigt werden.
Schwellenkeyword finden
Mit der GSC
- GSC aufrufen: Gehe in das Backend Deiner GSC
- Leistungen: Rufe den Reiter Leistungen auf
- Nach Suchanfragen filtern: Hier beim Filter noch die Position ergänzen
- Liste per Google drive aufrufen
- Die Spalte Keywords nach 7-20 Filtern
- URL zuordnen
Mit Sistrix
- Sistrix aufrufen
- Reiter Keywords wählen
- Filter auf Keywords
- Positionen eingeben
Jetzt hast Du wahrscheinlich eine lange Liste. Welche nimmst du jetzt? Achte hier auf Keywords, die zu deinem Thema sind und der Intend „Do“ ist. Also es sollte möglichst ein transaktionales Keyword sein, damit es sich lohnt. Reine Begriffserklärungen gibt es seit KI sicher schon genug. Voilá, es sollte eine schicke Liste entstehen. Fang dann einfach an.
Wie du mit Schwellenkeywords mehr Sichtbarkeit gewinnst
Speichere dir die optimierten Seiten am besten in einem SEO-Tool zur Beobachtung.
Schwellen-Keyword-Check
Seien es neue Metadaten, bessere Zwischenüberschriften oder interne Links: Sobald du 1 bis 2 gezielte Optimierungen umgesetzt hast, solltest du die Keyword-Positionen nach ein bis zwei Wochen prüfen. Schon nach wenigen Wochen lassen sich oft Bewegungen im Ranking erkennen. Wichtig: Nicht sofort in Panik geraten, wenn es mal schwankt. Suchmaschinen testen gern. Beobachte die Entwicklung über einen Zeitraum von mindestens 4–6 Wochen und vergleiche die Sichtbarkeit in Tools wie Google Search Console und Sistrix. So erkennst du, welche Maßnahmen wirklich Wirkung zeigen. Und: Es lässt sich immer nachoptimieren.

