SEO Quick-Wins Teil 1: Metadaten optimieren

Metadaten werden in einem Schaufenster gezeigt.

„Wir möchten schnelle SEO-Ergebnisse …“

Eigentlich ist dieser Satz ja ein Widerspruch in sich. Aber es gibt so genannte „schnelle Erfolge“ auch im SEO. Also ein paar Hebel, die leicht umzusetzen sind und (relativ) schnell einen Effekt haben. Davon gibt es mehrere, mit denen ich gute Erfahrung gemacht habe. In diesem ersten Teil für SEO Quick Wins geht es um die Metadaten oder den Snippet: Das heißt Title und Description.

Was sind die Metadaten?

Metadaten bestehen aus Title und Description. Diese zusammen ergeben das Search-Snippet, was als erstes in den Suchergebnissen angezeigt wird. Man nennt es auch das Schaufenster einer einzelnen Website. Einfach aus dem Grund, weil es der allererste Eindruck von einer Website ist, den der Suchende erhält.

Metadaten Beispiel-Grafik

Es ist ein bisschen Tricky mit den Metadaten. Die meisten Menschen scrollen nur durch die ersten Ergebnisse. Eine Website braucht guten Inhalt und gute Metadaten, um überhaupt einen der ersten Plätze zu erreichen. Die Metadaten haben einen Einfluss darauf, ob geklickt wird. Diese Klicks senden wiederum positive Nutzersignale an Suchmaschinen. Sie haben also einen doppelt wichtig positiven Einfluss auf das Ranking.

  • Inhalt und Metadaten sind für ein gutes Rankings wichtig
  • Gute und passende Metadaten sorgen dafür, das ein Klick entsteht
  • Der Klick erzeugt positive Nutzersignale und stärkt die Seite zusätzlich.

Insights

Durch das Umschreiben von Metadaten habe ich für bestimmte Keywords die Position deutlich verbessert. Das konnte ich gut darauf zurückführen, da wirklich nur die Metadaten angepasst wurden. Voraussetzung: Die Website hat eine Expertise zum Thema.

Metadaten optimieren – Start in der GSC

Dafür ist ein bisschen Analyse-Arbeit in der GSC nötig. Aber keine Sorge, dass kann jeder.

Schaubild Impression Klicks aus der GSC
  1. GSC aufrufen: Gehe in das Backend Deiner GSC
  2. Leistungen: Rufe den Reiter Leistungen auf
  3. Seiten filtern: alle Seiten mit hohen Impressions, wenigen Klicks und guten Positionen

Die Metadaten von diesen Websites sind die, die Du dir im ersten Schritt genauer anschauen solltest. Die wenigen Klicks können drei Ursachen haben:

  1. Die Website passt nicht zum Suchergebnis. Dann muss die Ausrichtung der Seite überprüft werden.
  2. Hier hat die KI zugeschlagen und Klicks sind durch AI Overviews gesunken.
  3. Die Metadaten sind nicht aussagekräftig genug. Das sind die ersten Seiten für die Website-Optimierung.

Weitere Seiten für die Optimierung

Wenn deine Keywords schon irgendwo zwischen Platz 10 und 20 warten, dann bist du eigentlich schon fast im Ziel. Es fehlt nur noch ein kleiner Schubs nach vorne. Genau hier können Metadaten richtig viel bewirken. Dein Title sollte knackig, klar und suchintention-gerecht sein, dabei aber auch neugierig machen, damit mehr Leute draufklicken. Die Meta-Description ist dein Mini-Werbetext: kurz, mit den wichtigsten Keywords, Nutzen auf den Punkt gebracht und am Ende ein Call-to-Action, der Lust aufs Klicken macht. Oft reicht diese kleine Feinarbeit schon, um aus „Seite 2“ ein „Hallo Top 10!“ zu machen. Ohne, dass der ganze Beitrag nochmal umgeschrieben werden muss.

Jetzt hast du eine richtig wertvolle strategische Liste in der Hand. Deine Landingpages mit viel Impressions und wenigen Klicks und die Keywords, die schon auf Platz 10 bis 20 stehen. Das ist pures Potenzial! Du weißt genau, wo du ansetzen kannst, um mit gezielten Anpassungen wie besseren Metadaten oder kleinen Content-Optimierungen schnell sichtbare Erfolge zu erzielen. Diese Liste ist quasi dein persönlicher Fahrplan in die Top 10.

Wie optimiere ich jetzt die Metadaten?

Jetzt geht es an die Metadaten selbst. In wenigen Schritten hast du diese optimiert. Wobei es schon ein bisschen SEO im Blut erfordert. Aber alles lässt sich lernen.

Länge: Ganz banal, der Title sollte nicht mehr als 50-60 Zeichen und die Description nicht mehr als 150-160 Zeichen haben. Dicke Ds brauchen mehr Platz und dann sind es auch mal weniger Zeichen.
Keyword: Lege ein passendes Keyword fest oder nimm es aus der Keyword-Recherche. Gutes Suchvolumen, guter Suchintend. Am besten transaktional!
Position: Kernkeyword möglichst weit vorne im Titel und in der Description. Aber nicht beides mit dem Keyword anfangen.
Neugier wecken: Deute einen Mehrwert an, mache neugierig auf die Website
Vorteile: Nenne klare Vorteile und USBs wie „lebenslange Garantie“ oder „X Jahre Erfahrung“ oder „Beste Bewertung“.
CTA: Nenne klare Vorteile und USBs wie „lebenslange Garantie“ oder „X Jahre Erfahrung“ oder „Beste Bewertung“.
Icons und Stil: Schreibe keine Romane. Kurz und knackig. Baue Sonderzeichen ein. Die sind oft Eyecatcher, passen aber auch nicht bei jedem Unternehmen. Das kommt drauf an…

Hier noch mein liebstes Tool für Metas.
Der Snippet-Maker von Sistrix.
Länge und Sonderzeichen sind damit gleich erledigt.

Und ja, wenn du viele Metadaten hast, kannst du auch die KI nutzen und eine Bulkverarbeitung machen. In der Regel wird das aber nicht so gut. Egal, wie cool Dein prompt ist. Wenn du echt was erreichen möchtest und wirklich neugierig machen willst auf den Inhalt, dann würde ich mich nicht auf KI verlassen. Oder mit KI erstellen und dann überprüfen / anpassen.

Warten und Metadaten-Tee trinken

Danach heißt es Geduld. Eine Übung, die mir besonders schwer fällt. Ich glaube aber, da bin ich in guter Gesellschaft und da müssen wir einfach durch. Du kannst die Seiten bei der GSC und Bing zur Indexierung einreichen. Aber trotzdem – es dauert ein wenig. Naja und was wäre ein SEO-Beitrag ohne darauf hinzuweisen „Es kommt eh drauf an“. Bei manchen Artikeln, Landingpages, Produkten reicht es nicht, nur die Metas zu überarbeiten.

Nach 1 bis 2 Wochen die Änderungen prüfen.

Gut entwickelt = freuen und Ansprechpartner mitteilen
Nichts passiert oder negativtrend = weiter optimieren und Ansprechpartner mitteilen

1 Kommentar zu „SEO Quick Win Teil 1: Metadaten“

  1. Pingback: Quick-Wins für SEO - Teil 2 - Schwellenkeyword optimieren

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